80.000 mehr Arbeitende als vor 2 Jahren (1.6.2012)

Die wirtschaftliche Lage Ungarns ist ein alltägliches Thema in der ungarischen Politik. Am Samstag, dem 2.6. 2012, verlauteten Sozialisten während einer Pressekonferenz, dass die jetzige Regierung mit verbrecherischen Methoden einfache Arbeiter behandeln würde und damit der wirtschaftlichen Lage weiter schaden würde. Weitere Vorwürfe lauteten, dass seit der letzten Wahl 100.000 weniger Beschäftigte in Ungarn sind und das die neuen Regelungen besonders Menschen in der Unterschicht belasten.

Die FIDESZ Regierung dementierte die Vorwürfe und nannte auch von ihrer Seite Argumente zur momentanen Beschäftigungspolitik. Trotz der zurzeit kritischen Wirtschaftslage gibt es 80.000 mehr Beschäftigte in Ungarn als vor zwei Jahren. Das bedeutet das trotz der aktuellen Entwicklungen weiterhin Arbeitsplätze verfügbar sind und Angestellte auch gesucht werden.

Die FIDESZ verwies weiters darauf hin, dass zur ersten Amtszeit von Viktor Orbán die Arbeitslosenquote bei rund 5,8% lag. Dieser ausgezeichnete Wert verdoppelte sich während der Regierungszeit der Sozialisten auf fast 12% und blieb auch bei diesem Wert als die FIDESZ wieder gewählt wurde. Daher ist es ebenfalls zu benennen, dass die FIDESZ nicht für die vielen Arbeitslosen verantwortlich ist.

Obwohl die Eurokrise auch Ungarn stark belastet, werden im Land genau zur jetzigen Zeit viele Investitionen getätigt, da der schwache Forint, die Flatrate Besteuerung und die qualifizierten Arbeitskräfte etliche Unternehmen aus dem Ausland anlocken.


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